Am 30. Januar 2026 fand unser Dekanatsjugend- und Konfigottesdienst in der Gesthemanekirche in Schwabach statt. Dabei führten uns Dekanatsjugendpfarrer Michi Käser und Pfarrer Jonas Baginski mit einem kleinen kreativen Methodenfeuerwerk durch den Abend. Die besondere Lichtstimmung sowie die musikalische Begleitung durch die Jugendband machten diesen Gottesdienst zu etwas ganz Besonderem. Das etwas unorthodoxe Thema war 6/7 (ein Internet-Trend und Synonym u.a. für "mir egal"). Dabei gingen wir der Frage nach, was in unserem Leben keine große Bedeutung hat und was eben schon - und was davon vielleicht unbegründet. Denn Dinge, die eben nicht 6/7 sind, uns aber belasten (z.B. Sehnsucht nach Anerkennung und Ansehen, Ängste und Minderwertigkeitsgefühle) können wir getrost Gott vor die Füße legen, oder gar auf ihn werfen, um uns durch Gottes Liebe, Hinwendung, sein Opfer und seine Güte zu befreien - um frei zu sein oder zu werden für die Dinge die wirklich zählen im Leben! Dafür konnten die Jugendlichen aus Knetmasse unliebsame Eigenschaften und Sehnsüchte formen, die sie leid sind, die sie loswerden wollen und dann symbolisch vor ein großes Holzkreuz werfen. Ein Abend also, um sein Leben zu rekapitulieren und tief ins sich zu gehen, was einem wirklich wichtig ist, was wirklich zählt und was nur Scheinriesen, schlechte Eigenschaften und Sehnsüchte sind, die wir viel zu ernst und wichtig nehmen und die uns eigentlich 6/7 sein sollten. Mit und durch Jesus können und dürfen uns diese wahrhaftig in den Hintergrund schieben, um frei zu werden. Im Anschluss hatte die Dekanatsjugend eine Eisbar vor der Kirche errichtet und schenkte Tee mit diversem Sirup aus Ein Lagerfeuer lud zum Bleiben und Stockbrot machen ein.